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Lähmung bei Katzen
Nach Unfällen können Lähmungen auftreten, die aber auch ein Symptom einer inneren Erkrankung sein können.
Ursachen
Bei Unfällen kann es zur Verletzung von Nerven der Gliedmaßen kommen. Die Katze kann dann das betroffene Bein nicht mehr kontrollieren. Besonders schwerwiegend sind die Verletzungen der Wirbelsäule. Dabei kommt es zu einer schlaffen Lähmung der Hinterbeine. Häufig sind solche Verletzungen, wenn sich die Katze in einem gekippten Fenster eingeklemmt hat. Zu Lähmungen kann es aber auch bei Stoffwechselstörungen, Alterserscheinungen oder Thrombosen (Blutgerinnsel, die die Schlagadern der Hinterbeine verstopfen) kommen.
Symptome
Bei einer Lähmung kann die Katze einzelne oder mehrere Gliedmaßen nicht mehr bewegen. Handelt es sich um eine Kreislaufstörung, fühlen sich die betroffenen Beine kalt an.
Maßnahmen
Vor allem bei Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung sollten Sie die Katze möglichst wenig bewegen und stabil lagern, z.B. auf einem Brett, und möglichst erschütterungsarm zum Tierarzt transportieren. Da das Tier wahrscheinlich unter Schock steht, sollten Sie es warm, ruhig und dunkel halten. Im Prinzip gilt das aber auch für andere Lähmungen.
Vorbeugung
In einem Katzenhaushalt sollten Fenster nur gekippt werden, wenn ein Schutzgitter angebracht ist. Häufig verursacht die Hypertrophe Kardiomyopathie, eine Verdickung des Herzmuskels, Thrombosen. Wird diese Krankheit bei der Katze früh genug diagnostiziert, kann die Krankheit aufgehalten und so einer Thrombose vorgebeugt werden.












