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Spendenaufruf des Tierschutzvereines Jena e.V. für schwer verletzte Katze Mia
(19.01.2010) Mia wurde im Oktober vergangenen Jahres durch den Tierschutzverein Jena in ein neues, gutes Zuhause nach Großlöbichau vermittelt. Am 28.12.09 kam Mia schwer verletzt nach Hause. Beim Tierarzt wurde festgestellt, dass die Katze angeschossen wurde. Es handelt sich dabei um einen Durchschuss des rechten Vorderbeines, mit kompletten Bruch des Knochens. Mia wurde am 29.12.09 operiert. Der Bruch wurde geschraubt und verdrahtet. Ein Diabolo und 2 weitere Splitter konnten nicht entfernt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass diese Fremdkörper zu einem späteren Zeitpunkt eine Entzündung im Körper auslösen und ggf. eine weitere Operation bzw. Behandlung erforderlich wird. Derzeit ist davon auszugehen, dass Mia’s Vorderbein steif bleiben wird, weil ein Teil des Gelenks entfernt werden musste. Die Schwellung ist gut zurück gegangen und sie beginnt auch langsam wieder das Bein zu belasten, was zu unserer Freude zeigt, dass die Nerven nicht beschädigt sind.
Bis jetzt belaufen sich die Kosten auf 370 €. Weitere Kosten folgen aber durch die Nachbehandlungen.
Es handelt sich bei Mia um eine „ehemalige“ Katze des Tierschutzvereines Jena. Die Besitzerin ist Studentin und somit nicht in der Lage, diese hohen Kosten allein zu tragen.
Spendenkonto:
Tierschutzverein Jena e.V.
Konto: 20 5 16
BLZ: 830 530 30
Sparkasse Jena
Verwendungszweck: Mia
Bitte geben Sie in der Überweisung Ihre Adresse an, wenn Sie einen Spendenbeleg wünschen.
Ausschuss beschließt Kastrations- und Kennzeichnungsgebot für freilebende Katzen
Rheinische Post: Kastrationsgebot für Katzen beschlossen
von Christian Herrendorf
Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung Applaus der Zuhörer für eine seiner Entscheidungen erhalten. Das Gremium hatte bei zwei Enthaltungen dafür gestimmt, ein Kastrationsgebot für freilaufende Katzen einzuführen. Damit war der Ausschuss dem Anliegen zahlreicher Tierschützer und einem Antrag der SPD-Ratsfraktion gefolgt.
In Zukunft sollen Katzen, die sich regelmäßig im Freien bewegen systematisch kastriert und mit einem Mikrochip versehen werden. Kosten entstehen der Stadt durch die neue Regelung nicht. Sie werden von den Tierhaltern übernommen, deren Katzen frei laufen, beziehungsweise bei streunenden Katzen und Fundtieren von Schutzorganisationen getragen.
Das neue Kastrationsgebot gilt als wichtiges Mittel für den Schutz von Menschen und Tieren gleichermaßen. Die Katzen-Population ist in Düsseldorf in den vergangenen Jahren unkontrolliert auf mehr als 50.000 angestiegen. Dies hat dazu geführt, dass die Tierheime einen Aufnahmestopp verhängten. Dies wiederum hat zur Folge, dass Katzen auf der Suche nach Nahrung in großen Gruppen Spielplätze und Sportanlagen belagern und die Gesundheit der Menschen dort gefährden, zum Beispiel durch Krankheitserreger. Nächtliche Ruhestörungen durch streunende Katzen gelten als weiteres Problem des Populations-Anstiegs.
Vorbild für den Düsseldorfer Beschluss ist eine Verordnung der Stadt Paderborn. Dort muss jeder Bürger, der eine Katze hält, die älter als sechs Monate ist und ins Freie darf, sein Tier kastrieren lassen. Das Ordnungsamt hat seit der Einführung im November 2008 gute Erfahrungen mit der Kontrolle gemacht. "Wir bekommen ständig Anrufe besorgter Bürger", sagt der Paderborner Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski.
Erschienen in: Rheinische Post Düsseldorf, 14.01.2010
Westdeutsche Zeitung – Düsseldorfer Nachrichten: Hauskatzen mit Freigang: Alle müssen kastriert werden
von Alexander Schulte
Politik beschließt neue Verordnung, um ausufernde Population der Tiere einzugrenzen.
In Düsseldorf wird es bald eine Kastrationspflicht für alle Hauskatzen geben, die frei herumlaufen können. Das beschloss am Mittwoch der Ordnungsausschuss auf Antrag der SPD einstimmig. Was für Unkundige brutal klingen mag, ist tatsächlich ein wichtiges Stück Tierschutz – das betonen jedenfalls die Experten.
„Seit Jahrzehnten fordern Tierärzte und Tierschutz-Verbände die systematische Kastration von Katzen, die sich in menschlicher Obhut befinden, aber auch frei herumlaufen dürfen“, sagt Peter Steinbüchel, der Leiter des Amtes für Verbraucherschutz und Chef-Veterinär der Stadt.
Hauptgrund: Die Katzenpopulation auch in Düsseldorf wächst ebenso massiv wie unkontrolliert. Und das zeitigt Probleme – vor allem für die Katzen selbst. „Sie gefährden sich und den Straßenverkehr, sie dezimieren andere freilebende und bestandsbedrohte Tierarten und sie können Krankheiten übertragen“, sagt Matthias Herz (SPD), selbst Besitzer von kastrierten Katzen.
Der Schutzbund kastriert bis zu 800 Tiere pro Jahr
Vor allem um den Nachwuchs von sich in der freien Wildbahn paarenden Katzen kümmert sich meist niemand – sie verwildern rasch und sind schon nach etwa acht Monaten geschlechtsreif. Der Ausweg Rather Tierheim ist verstellt, denn dessen Kapazitätsgrenze ist fast erreicht.
Deshalb wirbt auch der Düsseldorfer Katzenschutzbund vehement für die Kastrationspflicht. Zwischen 500 und 800 streunende Katzen im Jahr werden auf seine Initiative hin kastriert – viel zu wenig, meint Rudi Wolff, der Vorsitzende: „Die Katzen vermehren sich draußen wie verrückt und viele Junge verhungern und krepieren dann elendig.“
Wie viele freilaufende Katzen es in der Stadt gibt, ist unklar, die Katzenschützer schätzen die Zahl auf bis zu 50.000. Amtsleiter Steinbüchel ist da vorsichtiger: „Genau kann das niemand sagen, weil es keine Meldepflicht für Katzen gibt. Aber dass es zigtausende sind, ist klar.“
Dass Katzen Krankheiten auch auf den Menschen übertragen können, bestätigt der Amtsleiter: „Es kommt allerdings nur in Einzelfällen vor – etwa in Form von Flöhen oder Wurmeiern.“ Häufiger sei die Ansteckung von Tier zu Tier, zum Beispiel mit dem Katzenschnupfen, „auch das ist ein Grund, die Population nicht unkontrolliert wachsen zu lassen“, sagt Steinbüchel.
Neue Verordnung wird schwer durchsetzbar sein
Bleibt die Frage, wie die Kastrationsanordnung umgesetzt, sprich überprüft werden kann. Katzenschützer Wolff ist da skeptisch: „Ich fürchte, viele Halter werden sich da nicht dran halten, denn sie müssen ja die Kosten beim Tierarzt tragen.“ Beim Weibchen kostet die Operation zwischen 100 und 150 Euro, beim Kater werden 60 bis 80 Euro fällig.
Politiker Herz ist zumindest sicher, dass durch die Verordnung der Druck auf uneinsichtige Tierbesitzer wächst: „Natürlich schwärmt nicht der OSD zur Katzenkontrolle aus. Eine wichtige Rolle aber können die Tierärzte spielen, wenn Sie die Halter bei Behandlungen nachdrücklich auf die Pflicht zur Kastration hinweisen.“
Erschienen in: Westdeutsche Zeitung – Düsseldorfer Nachrichten, 14.01.2010
Quelle: http://www.wz-newsline.de/?redid=728040
Antenne Düsseldorf: Freilaufende Katzen sollen kastriert werden
Düsseldorf – Halter von frei laufenden Katzen sind in Düsseldorf demnächst verpflichtet diese kastrieren zu lassen. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wurde gestern im Ordnungs- und Verkehrsausschuss einstimmig angenommen. Hintergrund ist die steigende Population frei laufender Katzen. Das Tierheim in Rath stoße bereits an seine Kapazitätsgrenzen, so die SPD. Die Tiere würden sich und den Straßenverkehr gefährden und könnten Krankheiten übertragen. Dem Antrag wurde auch deshalb zugestimmt, weil er die Stadt nichts kostet: Die 120 Euro für die Kastration trägt der Katzenhalter – beziehungsweise bei herrenlosen Tieren eine Tierschutzorganisation.
Erschienen am 14.01.2010
Quelle: http://www.antenneduesseldorf.de/web/nachrichten/lokalnachrichten/index.php
Tierschützer retten Katzen in der Ukraine vor dem Tod
(19.10.2009) Damit die Ukraine an der EM 2012 glänzt, lässt die Regierung streunende Katzen und Hunde töten. Dank Druck aus der Schweiz hat dies nun ein Ende. Wenn in drei Jahren in Polen und der Ukraine die Fussball-Europameisterschaft stattfindet, sollen die ukrainischen Städte auf Hochglanz poliert sein. «Deshalb lässt die Verwaltung jährlich mindestens 50 000 Katzen und Hunde töten», sagt Tomi Tomek, Präsidentin des Schweizer Tierschutzvereins SOS Chats. Die Tiere würden von Beamten systematisch überfahren, lebendig verbrannt oder in Container geworfen, wo sie von Walzen zerquetscht würden. Dem Treiben konnte Tomek nicht länger tatenlos zusehen und schickte Uefa-Präsident Michel Platini ein Beschwerdeschreiben – mitunterschrieben von 3200 Schweizern. Darunter auch Tennisstar Stanislas Wawrinka, Ex-Miss Lauriane Gilliéron sowie etliche Politiker. Das Schreiben zeigte Wirkung: Euro-Direktor Martin Kallen höchstpersönlich wandte sich letzten Monat an den ukrainischen Vize-Premierminister Ivan Vasiunyk mit der Aufforderung, sich um «die Angelegenheit zu kümmern». Inzwischen hat die ukrainische Regierung die lokale Tierschutzorganisation SOS Animals Society mit einem Kastrationsprojekt beauftragt. Präsidentin Tamara Tarnawska: «Wir versuchen schon seit Jahren, die Regierung an den schrecklichen Tiermorden zu hindern. Doch erst dank dem Druck aus der Schweiz hat sie endlich reagiert.»
70 Maine Coon geräumt
Engagierte Züchter haben eine Maine Coon Züchterin, der offensichtlich alles über den Kopf gewachsen war, dazu gebracht, sich von den meisten ihrer Tiere zu trennen. 70 Katzen konnten sie rausholen, die alle sofort in tierärztliche Behandlung mussten. Die Katzen sind auf Pflegeplätze in ganze Deutschland verteilt. Die Maine Coon Hilfe sieht enorme Kosten auf sich zukommen, und bittet um Hilfe: Lisa Tursky, Maine Coon Hilfe e.V., Raiffeisenbank Roth-Schwabach, Kto.Nr. 526 193 BLZ 76 460 015
Petition gegen Sodomie
27.8.08 - Die Vergewaltigung und der sexuelle Missbrauch von Tieren ist in Deutschland seit 1969 nicht mehr strafbar. Behördlich erfasste Daten zu Missbrauchsfällen gibt es deshalb nicht, nur beunruhigende Hochrechnungen aufgrund von aufgedeckten Fällen und Umfragen von Experten und Tierschützern. Tierfreunde haben deshalb eine Petition direkt an Kalnzlerin Angela Merkel gestartet, damit auch die Politik das Thema endlich ernst nimmt. Wer abstimmen möchte, muss sich erst mit einem Passwort registrieren, aber das geht schnell.
Hilferuf aus Halle
30.7.08: Der Katzenschutzverein Halle e.V. verliert zum 1. September sein kleines Katzenhaus durch Kündigung. Der Verein hat ein neues Domizil gefunden, mit fünf kleinen Räumen, die noch ausgebaut werden müssen und einem Flachdach auf dem ein Freigehege erreichtet werden soll. Aber schon die Materialkosten für Fliesen, Kleber, Fugenmasse für die Innenräume und erst recht für das Freigehege (geschätzt sind € 2.000,-) sind für den Verein nicht finanzierbar! Die Katzenschützer aus Halle bitten dringend um Sach- und Geldspenden, damit es nach dem 1. September weiter eine Notstation für Katzen in der Stadt gibt.
Herrchen gesucht wird eingestellt
14.7.08 - Tierschutzorganisationen rufen zum Protest auf, weil der Hessische Rundfunk die beliebte und erfolgreiche Sendung "Herrchen gesucht" zum Ende des Jahres einstellen will. Die Sendung, so Tierschützer, hat seit über 33 Jahren maßgeblich dazu beigetragen, vielen Tieren von Tierschutzvereinen ein neues Zuhause zu geben, und wird weiter dringend als Forum für Tierheime und Tierschutzvereine gebraucht. Mit einer Online-Petition wird jetzt versucht den HR noch umzustimmen.
Petition für Katzenschutzverordnung
28.5.08: Weil die Zahl der Katzen, die in Deutschland auf der Straße leben müssen, alarmierend zunimmt, und die Tierschutzvereine weder in der Lage sind all diese Tiere aufzunehmen, noch eine wirksame Geburtenkontrolle durch Kastration finanziell schultern können, hat sich Sonja Stahl von der Katzenhilfe Westerwald mit einer Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und fordert eine Katzenschutzverordnung, die den Tieren und dem Tierschutz hilft, (ohne dabei die Staatskasse zu belasten). Die Petition steht noch neun Tage zur Abstimmung auf:
Not-Tierheim für Erdbebenopfer
26.5.08 - Pfleger und Tierärzte der Bärenrettungsstation von Animals Asia in Chengdu, die selbst von den schweren Erdbeben in Südchina betroffen ist, arbeiten als einzige Tierschützer im Katastrophengebiet. Siesind dabei ein Übergangsheim für obdachlose Hunde und Katzen der Stadt Dujiangyuiang zu organisieren und auszurüsten. Sie haben eine öffentlich zugängliche telefonsiche Hotline eingerichtet, damit alle Menschen, die in den Zelt-Notunterkünften ihre Tiere nicht mehr bei sich behalten können, von dem Hilfsangabot erfahren. Verletzte Tiere werden vor Ort behandelt und mit zurück nach Chengdu genommsen. Mit offizieller Unterstützung wurde begonnen in Dujeangyuiang streunende Tiere einzusammeln, denn sie stehen bei der Bevölkerung in Verdacht Krankheiten unter den Erdbebenopfern zu verbreiten.
Weltweites Interesse
17.4.08: Mehr als 125.000 Unterschriften hat SOS Chats in der Schweiz inzwischen für eine Gesetzesänderung gesammelt: Bisher ist in der Schweiz nur der Import von Katzenfellen verboten, aber nicht das Töten von Katzen für die Gewinnung von Fellen und deren Export. Die Petition der Katzenschützer hat ein nicht geringes internationales Echo: Jetzt berichtetet auch die New York Times groß über die Aktion, das Kanadische Fernsehen kam vorbei, die Queen schaltete den zuständigen EU-Minister ein. SOS Chats sammelt bei zum Mai weiter Unterschriften auf seiner Petition an das Schweizer Parlament.
Hartes Urteil
Berlin 12.3.08: Ein 37-jähriger Mann, der die Katze seiner Freundin aus seiner Wohnung im fünften Stock geworfen hatte, wurde zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Handwerker hatte die Tat als Kurzschlussreaktion nach einem Kneipenbesuch bezeichnet, weil seine Freundin in wenige Tage zuvor verlassen hatte. Nach Zeugenaussagen hatte der Mann den Kater aber durch die Wohnung gejagt und getreten ehe er ihn in die Tiefe warf. Der Mann hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
über 85.000 Unterschriften
25.2.08: Seit der Tierschutzverein SOS Chats aufdeckte, dass in der Schweiz zwar der Import von Katzenfellen aus Asien verboten ist, es aber erlaubt ist, einheimische Katzen nur für die Fellproduktion zu töten und ihr Fell zu exportieren, sammeln die Tierschützer Unterschriften, um eine Gesetzesänderung zu erreichen. Inzwischen haben über 85.000 Tierfreunde die Petition unterschrieben, darunter Prominente wie Brigitte Bardot, Emil Steinberger oder Michael Schumacher. Wunschziel für die Übergabe der Petition in Bern am 6. März sind 100.000 Unterschriften. Der Genfer Nationalrat Luc Barthassar hat bereits einen Gesetzesantrag im Parlament eingereicht, der jeden Handel mit Katzenfellen in der Schweiz sowie den Export verbietet. Der Bundesrat hat seine Unterstützung zu diesem Antrag zugesagt.
Bitte unterschreiben!
30.1.08: Bisher fühlt sich die EU nur zuständig für Tiere, die als Ware in den Handel kommen. Die Tierschutzorganisation "Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt)" will das jetzt endlich ändern. Sie fordert von der EU Hilfe beim Tierschutz, konkret: Das massenhafte Töten von Straßenhunden und auch Katzen vor allem in den neuen EU-Mitgliedsstaaten soll aufhören und endlich eine humane Lösung des Problems angegangen werden. Straßentiere sollen, entsprechend der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation eingefangen, kastriert, geimpft und wenn gesund an betreute Futterplätze zurückgesetzt werden. Um diese Forderung bei der EU durchzusetzen benötigen die Tierschützer dringend die Unterstützung aller Tierfreunde. Bitte unterschreiben Sie die Resolution des bmt an die EU. Sie steht zum downloaden auf







