Katzenkauf & Neuankömmling

Wenn Sie eine Hauskatze ohne Rasse suchen, werden Sie sicherlich im örtlichen Tierheim fündig. Eine gute Möglichkeit ist auch das „Schwarze Brett" bei Ihrem Tierarzt. Dieser kennt die zu vermittelnden Kätzchen im Idealfall bereits.

Foto: T. Campbell / Fotolia

Annoncen in Tageszeitungen oder Wochenblättchen, die Jungkatzen zur Abgabe anpreisen, sollte man immer kritisch unter die Lupe nehmen. So sollten die Kätzchen mindestens 12 Wochen bei der Mutter und den Geschwistern bleiben dürfen. Sie sollten regelmäßig entwurmt worden sein und die erste Grundimmunisierung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche ebenfalls schon hinter sich haben. Die Vorsorge kostet natürlich Geld und ein so aufgezogenes und gepflegtes Kätzchen bekommt man sicherlich nicht geschenkt. Eine Schutzgebühr und einen Schutzvertrag sollte man als Interessent allerdings nicht negativ, sondern als gutes Zeichen sehen - offenbar liegt dem Vorbesitzer doch einiges an den Tieren.

Vorsicht bei Anzeigen, die Kätzchen zu jung anbieten

Jedenfalls sollte man kein Jungtier aufnehmen, das in seinem Leben noch keinen Tierarzt gesehen hat, also nicht untersucht und geimpft worden ist. Kätzchen die aus so dubiosen Quellen stammen, können in den ersten Lebensmonaten schnell Tierarztkosten produzieren, die weit höher sind als der Kaufpreis für ein Rassekätzchen edelster Abstammung. Bedenken Sie bitte auch, dass der Kaufpreis oder die Schutzgebühr noch der geringste Kostenfaktor im Leben einer Katze sind. Die laufenden Kosten für hochwertiges Futter, Einstreu, regelmäßige Impfungen und das benötigte Zubehör können sich im Laufe eines Katzenlebens auf eine durchaus beachtliche Summe belaufen.

Katze aus dem Tierheim

Auch im Tierheim bekommen Sie Katzen nicht geschenkt. Es wird immer eine Schutzgebühr verlangt, außer vielleicht bei chronisch kranken Katzen, die hohe regelmäßige Tierarztkosten verursachen. Aber auch in so einem Fall freut sich der vermittelnde Verein über eine Spende, denn Tierschutzarbeit kostet viel Geld, das die Vereine oft nur durch Spenden aufbringen können.

Katze vom Züchter

Ein Rassekätzchen erwirbt man am besten bei einem seriösen Züchter. Eine erwachsene Rassekatze findet man ebenfalls bei Züchtern, die womöglich ein junges Tier wegen mangelnder Zuchteignung kastrieren oder aufgrund persönlicher Umstände die Zucht verkleinern oder gar aufgeben müssen. Ebenso gibt es für fast alle Rassen Interessengemeinschaften, die Jungtiere der Rasse vermitteln. Manchmal werden hier auch ältere Katzen angeboten, beispielsweise, weil ein Katzenkäufer ein Tier nach einigen Jahren nicht mehr behalten kann. (Monika Binder)

 

 

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