Inhalt
Leseprobe
Vorschau
Hefte nachbestellen
hier geht's zum Abo
Service
Private und gewerbliche Kleinanzeigen rund um Hund und Katze aufgeben und ansehen
LESEPROBE
Heft 2/2012
Katzen und andere Haustiere
Wollen Katzen eigentlich die tierischen Alleinherrscher in ihrem Haushalt sein? Oder können sie sich durchaus auch an einen Mitbewohner anderer Art gewöhnen? Und wie sieht es umgekehrt aus: Für welche Tiere bedeutet die Anwesenheit einer Katze Stress? Hier erfahren Sie alles, was Sie dazu wissen müssen.
Seite 16–17 Katze und Hund SO WERDEN SIE ZU ECHTEN KUMPELS
Seite 18–19 Beute oder Freund? Zusammenleben mit Nager, Vogel & Co.
Seite 20–21 alle gesund? Unsere Expertin gibt Tipps für den gemischten Tierhaushalt
Katze & Hund als Dream-Team?
So viel gleich vorweg: Das Sprichwort „Wie Hund und Katze“, das gerne verwendet wird, wenn zwei sich streiten oder ein¬ander überhaupt nicht grün sind, ist eine große Übertreibung. Sehr viele unserer Leser/-Innen haben uns über wunderbare Freundschaften zwischen Hunden und Katzen berichtet.
Jede Art hat ihre speziellen Bedürfnisse und Eigenheiten.
Aber (und ja, leider gibt es ein Aber) es handelt sich trotz allem um zwei ganz unterschiedliche Arten mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Vorlieben und unterschiedlichen Verhaltensweisen und Sprachen. Es ist also nicht weiter erstaunlich, dass es zwischen Katze und Hund auch zu schweren Missverständnissen kommen kann und dass die Verständigung nicht unbedingt auf Anhieb klappt. Und dass einer sich dann vom anderen bedroht, bedrängt oder genervt fühlen kann.
Jetzt ist Ihr menschliches Fingerspitzengefühl gefragt
Dem können Sie als menschliche Bezugsperson beider Tiere auf zweifache Weise entgegenwirken. Zum einen, indem Sie sich bemühen, möglichst passende Tiere zusammenzubringen. Und zum anderen, indem Sie die Phase der Eingewöhnung so gut wie möglich begleiten.
Aber wie finden Sie den Hund, der zu Ihrer Katze passt? Zunächst einmal sollten Sie Ihre Mieze einschätzen, schließlich kennen Sie sie am besten und wissen, ob sie sozialverträglich, kontaktfreudig und aufgeschlossen ist und über ein gutes Nervenkostüm verfügt. Oder eben eher ängstlich, eifersüchtig und nervös ist. Bei der Wahl des Hundes ist es meistens einfacher, einen Welpen oder wenigstens einen noch jungen Hund in den Katzenhaushalt einzuführen. Oft fühlt sich die alteingesessene Katze von einem so jungen Ding nicht bedroht und fängt umgehend an, den Kleinen nach Katzenart zu erziehen. Aber es gibt auch erwachsene Hunde, die sich für das Zusammenleben mit Katze(n) eignen. Zum Beispiel solche, die Katzen gut kennen oder schon mit ihnen gelebt haben. Wenn Sie einen Hund aus dem Tierheim oder dem Tierschutz zu sich nehmen, können Sie das in Erfahrung bringen (und sollten es auch tun).














